Psyche und Krankheit 

… sind keine feststehenden Größen, sondern lebendige Prozesse, die je nach Bedingungen stärker oder schwächer spürbar sind; man könnte auch sagen, das sie ihre "Gezeiten" haben. Neben der fachärztlichen Behandlung lohnt es sich fast immer auch den seelischen Kontext zu betrachten auf dessen Nährboden Symptome entstehen, unter welchen Bedingungen sie besonders deutlich werden und wann sie zurücktreten. Die Symptome übernehmen dabei, innerhalb der psychophysischen Einheit, Funktionen, die jeweils ein spezifisches Ungleichgewicht ausgleichen wollen. 

  • Migräne
  • Tinnitus
  • Schwindel
  • Kopfschmerzen
  • Rückenschmerzen
  • nervöser Husten
  • Krämpfe
  • Schlaflosigkeit
  • Hyperakusis
  • sexuelle Schwierigkeiten
  • Impotenz
  • Herz-Kreislauf Probleme
  • Angstzustände
  • Bluthochdruck
  • Schmerzen ohne Befund
  • ...

So merkwürdig es in manchen Ohren auch klingen mag, man könnte sagen, das Krankheiten und vereinzelte Symptome den Versuch darstellen einen spezifischen Mangel oder Schaden zu "reparieren". 

Der Körper als Partner und Referenz  für "das Stimmige". 

Lässt es sich lernen mit Symptomen in Verbindung zu treten und ihre 

"Sprache "zu sprechen ? 

Wollen wir dem Hintergrund von Symptomen auf die Spur kommen und welchen tieferen Bedarf sie nicht nur körperlich sondern auch seelisch fordern, können wir achtsam die Signale beobachten die von ihnen ausgehen. Ein achtsam zugewandtes Bewusstsein kann mit den Körpersignalen in Beziehung treten und quasi einen spürbewussten Dialog führen. Wir sprechen in diesem Zusammenhang auch von "Dialogischer Achtsamkeit" (Kölner Psychosynthese Modell) Wir lernen dabei die im Symptom verborgenen Bedürfnisse ernst zu nehmen und dafür zu sorgen ihnen mehr Raum im Leben zu geben. Dabei lässt sich oft beobachten das Symptome schwächer werden oder sogar verschwinden. Der Dialog mit den Körpersignalen und dem seelischen Kontext, in dem der aktuell herrschende Mangel deutlicher wird, lässt auch die Entwicklungsrichtung erkennen die Entlastung und Heilung begünstigen.

Psychotherapie vs. Psychosynthese

Die  kompetente Anleitung eines erfahrenen Begleiters kann sie nach und nach in die Lage versetzen sich selbst zu begleiten und allmählich einen "inneren Kompass" zu installieren der echte Orientierung bietet. Dabei ist die Vorgehensweise schlicht und bedient sich natürlicher Funktionen und Fähigkeiten die im Menschen angelegt sind. Jeder kann diese Art der Selbstwahrnehmung lernen und dabei enorm profitieren. Moderne Medizin und innovative Psychotherapie haben längst begriffen das die geistigen Einstellungen und Haltungen die bedeutendsten Faktoren für Heilung und auch Resilienz sind. Die Vorstellung, der Körper sei von der Psyche unabhängig und führe ein Eigenleben ist längst überholt.

Funktionen der Psychotherapie

  • Psychotherapie
  • Psychosynthese
  • Verhaltenstherapie

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